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Lesung Stadtbibiothek Offenbach

Am 06.03 um 19:00 Uhr liest Sebastian Schoepp aus seinem Buch "Seht zu, wie ihr zurechtkommt" Abschied von der Kriegsgeneration in der Stadtbibliothek Offenbach.

Die Alzheimer Gesellschaft Region Offenbach e.V. läd Sie herzlich ein!

Am 06.03 um 19:00 Uhr liest Sebastian Schoepp aus seinem Buch "Seht zu, wie ihr zurechtkommt" Abschied von der Kriegsgeneration in der Stadtbibliothek Offenbach.

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Die Sorge um die alt werdenden Eltern ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Familienstrukturen haben sich aufgelöst, das Leben in der globalisierten Welt fordert maximale Flexibilität und Mobilität. Die wenigsten sind darauf vorbereitet, plötzlich für gebrechliche Menschen da sein zu müssen. Die Pflege reißt Lücken in unsere Lebensläufe und konfrontiert uns mit uns selbst. Dies umso mehr, wenn die Eltern den Zweiten Weltkrieg erlebt haben und in ihrer Seele unaufgearbeitete Traumata verbergen. Sebastian Schoepp macht sich auf eine Zeitreise ins Leben seiner Eltern, vom Russlandfeldzug bis ins Pflegeheim, und damit in die Vergangenheit Deutschlands. Denn mit dem endgültigen Ableben der Kriegsgeneration endet auch eine Epoche.

 

Sebastian Schoepp, Jahrgang 1964, ist politischer Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er hat sich einen großen Teil seines Berufslebens mit Südeuropa und Lateinamerika befasst. 

 

 

Pressestimmen:

 

„Diese beiden Ebenen, das Verbinden von Schoepps Erleben während der „Pflegejahre“ mit den Biografien seiner Mutter und seines Vaters, macht das Buch zu etwas Besonderem … Geschickt verschränkt Sebastian Schoepp Vergangenheit mit den Erlebnissen und Eindrücken aus der Zeit des Kümmerns.“
Frankfurter Rundschau

http://www.fr.de/wissen/pflege-und-ploetzlich-ist-sie-da-die-verantwortung-fuer-die-eltern-a-1564377

 

 

„Man folgt Schoepp mit steigendem und gespanntem Interesse auf seiner Zeitreise ins Leben seiner Eltern, vom Russlandfeldzug bis ins Pflegeheim – und auf seinen Überlegungen dazu, wie man selbst von seinen Eltern geprägt wird. Es ist kein rührseliges Buch, aber ein anrührendes, ein kritisches, aber kein böses Buch. Es ist ein wunderbares Buch. Es ist eine kleine, 288-Seiten lange Kostbarkeit.“
Heribert Prantl, „Prantls Blick“ (Süddeutsche Zeitung)